Der jetzt verfügbare Impressed Workflow Server Pro, kurz IWS Pro, automatisiert mit höchster Flexibilität, Präzision und Leistungsfähigkeit die Druckvorstufe – er bedeutet endgültig das Aus des „Turnschuhnetzwerks“. Ein Anwender der ersten Stunde bezeichnet die Anschaffung von IWS als „die wichtigste in den vergangenen 15 Jahren“.

Effizienz in Produktionsprozessen lebt von höchstmöglicher Automatisierung und Flexibilität – da ist die Druckbranche keine Ausnahme. Der bislang oft holprige, unflexible und in sich verschlossene PDF-Workflow in der Druckvorstufe stand dem bisher aber entgegen.

Mit dem jetzt von Impressed bereitgestellten Impressed Workflow Server Pro, kurz IWS Pro, haben Druckbetriebe ihre Produktion nun endlich unter Kontrolle. IWS Pro ist die umfassende Weiterentwicklung des seit rund zwei Jahren bekannten IWS. Er ist die Schnittstelle zwischen Auftragseingang und Produktion.

Die Entwickler bei Impressed, sie sind sowohl Druck- als auch Programmierexperten, haben der Lösung nicht nur eine komfortablere Benutzeroberfläche spendiert – auch der technologische Unterbau wurde komplett überarbeitet.

Offenheit schafft Flexibilität

Dazu Robert Zacherl, Spezialist für Automatisierungslösungen bei Impressed: „Wir haben IWS Pro mit dem Ziel größtmöglicher Offenheit entwickelt. Über Standardprotokolle kann IWS Pro Daten von anderen Applikationen oder auch Maschinen übernehmen und Informationen an diese übergeben.“ Dafür ist, so Zacherl, nur mehr eine kleine Konfigurationsdatei notwendig.

Diese Flexibilität ist ein entscheidender Vorteil bei der Integration von IWS Pro in bestehende Umgebungen. Martin Werder, einer der Geschäftsführer von Impressed: „Wir konzentrieren uns mit IWS Pro bewusst auf die Optimierung des PDF-Workflows – auf diesem Gebiet sind wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung Experten – und kommunizieren für andere Aufgaben lieber mit dafür jeweils spezialisierten Programmen und Hardware bis hin zu Maschinen in Produktion und Weiterverarbeitung.“

So können derzeit von MIS-Systemen wie Prinance, efi Lector, efi Pace und PrintPlus oder Webshops wie Magento Aufträge samt allen für den Job relevanten (Meta-)Daten übernommen werden. Weitere Anbindungen werden nach Bedarf realisiert oder sind bereits in Entwicklung.

Im Laufe der Herstellung werden Statusinformationen zum Auftrag an diese Systeme übergeben, sodass alle im Unternehmen jederzeit über den Stand der Produktion informiert sind. Weitere Integrationen werden je nach den Anforderungen und Wünschen der Kunden kurzfristig entwickelt.

Auf der Produktionsseite arbeitet IWS Pro mit den bekannten Workflow-Systemen wie Prinect, Agfa Apogee, Kodak Prinergy, Xerox und Konica Minolta zusammen.

Unterstützung von XJDF

Für die Kommunikation mit anderen Systemen unterstützt IWS Pro den Standard XJDF. Anders als JDF basiert das „Exchange Job Definition Format“ nicht mehr auf der Idee eines vollständigen und damit überladenen Jobtickets. XJDF stellt die Schnittstellentechnologie in den Mittelpunkt und ist damit einfacher und effizienter.

Noch leistungsfähiger dank neuem Datenmodell

IWS Pro ist dank des neuen technologischen Unterbaus auch deutlich leistungsfähiger und flexibler als die Ur-Version. So verfügt er über eine schnellere Datenbank. Das neue Datenmodell unterstützt beispielsweise auch Aufträge, die aus mehreren Produktbestandteilen wie Umschlag und Innenteil oder mehreren Sprachversionen bestehen. Weitere neue Funktionen betreffen die Mandanten- und Multiuser-Fähigkeit.

Hohe Stabilität schafft Sicherheit

Auch die Sicherheit des Systems wurde weiter optimiert – schließlich arbeiten Druckereien unter hohem Termindruck und sind auf die Hochverfügbarkeit ihrer Systeme angewiesen.

Robert Zacherl hebt denn auch die Stabilität der Applikation hervor – sollte der IWS-Server einmal abstürzen, nimmt IWS Pro nach dem Neustart die Arbeit ohne Datenverluste automatisch genau dort wieder auf, wo er vor dem Ausfall stand. Zacherl erinnert sich: „Um uns von der hohen Laufsicherheit zu überzeugen, haben wir IWS Pro in vielen Tests im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder den Stecker gezogen.“

IWS Pro und Enfocus Switch

Bestehende Enfocus Switch-Anwender profitieren besonders von der offenen Schnittstellen-Architektur des Impressed Workflows Servers – ihre schon erstellten Switch-Workflows lassen sich einfach und schnell durch zwei mitgelieferte Konfiguratoren in IWS Pro integrieren.

Das Ende des Turnschuhnetzwerks

Martin Werder beschreibt die Bedeutung von IWS Pro als das endgültige Aus des in Druckereien immer noch üblichen „Turnschuhnetzwerks“, also die fehlerbehaftete Weitergabe auftragsrelevanter Daten im Flurfunk-Verfahren.

Die Braun Druck & Medien GmbH in Tuttlingen ist ein IWS-Anwender der ersten Stunde. Angesichts des Potenzials und der Möglichkeiten von Impressed Workflow Server sieht das Team die Investition in IWS denn auch als wichtigste in den vergangenen 15 Jahren an.

Über den Impressed Workflow Server

Der Impressed Workflow Server (IWS) dient dem Management des PDF-Workflows in der Druckproduktion. Er ermöglicht, zeitintensive und fehlerträchtige manuelle Prozessschritte zu standardisieren und zu automatisieren. So werden die Effizienz und die Sicherheit der Produktionsprozesse optimiert – der Durchsatz wird gesteigert, die Qualität von Dienstleistung und Produkt wird verbessert.

Eine zentrale Funktion des IWS ist die Verbindung von Systemen wie MIS-Lösungen oder auch Webshops mit den in der Druckindustrie gebräuchlichen Ausgabe-Workflows – er fungiert dabei als intelligente „Middleware“. Dank der Standardisierung der Daten ist es möglich, Auftragsinformationen mit Produktionsdaten zu verknüpfen. Damit wird gewährleistet, dass jede Pro­duktionsdatei den Auftragsvorgaben entsprechend im Workflow verarbeitet wird.

Es stehen derzeit unter anderem folgende Filter für den Import und Export von Daten zur Verfügung:

MIS: Lector MIS, EFI Pace MIS, Keyline, Prinance MIS, Printplus MIS, uTraxx und Duon-Portal.

PrintBroker: WIRmachenDRUCK, unitedprint, Saxoprint, CEWE

Digitaldrucksysteme: Canon, HP Indigo, Kodak, Konica Minolta, Océ, Xeikon, Xerox

Ausgabe: Prinect, Agfa Apogee, Kodak Prinergy, Xerox und Konica Minolta

Weitere Anbindungen werden folgen. Dank der offenen und flexiblen Architektur von IWS Pro können auch individuelle Import-Filter erstellt werden.

Weitere Informationen stehen unter https://impressed-workflow-server.de/ bereit.

Über Impressed:

Die Impressed GmbH ist seit 1992 Anbieter von Lösungen für die Bereiche Medienproduktion und digitale Druckvorstufe. Neben dem Vertrieb und der Pflege professioneller Softwareprodukte verschiedener namhafter Hersteller bietet Impressed eine ganze Reihe zusätzlicher Dienstleistungen an. Seit über 25 Jahren hilft das Impressed-Team damit seinen Kunden, ihre Prozesse und Produktionsabläufe zu standardisieren, zu automatisieren und somit effizienter zu gestalten. Weitere Informationen sind unter http://www.impressed.de/ zu finden.